Kambodscha ist ein südostasiatisches Land, zu dessen Khmer-Traditionen heilige Tätowierungen, fein gearbeitete Kleidung und kunstvoller Tanz gehören. Auch die großen Tempel von Angkor sind Teil seiner Kulturgeschichte.
Schützende Tätowierungen konnten Schrift, geometrische Diagramme und Tiere verbinden. Ihre Bedeutung lag im Muster, im Wissen des Tätowiermeisters und in den damit verbundenen Überzeugungen. Ein heiliges Zeichen war mehr als ein schönes Bild.
Der königliche Tanz verwandelte den Körper durch Kostüme, Schmuck und hohe Kopfbedeckungen. Sorgfältig geführte Hände und Gesten erweckten die Figuren zum Leben. Das Aussehen eines Tänzers war Teil der aufgeführten Geschichte.
Die geschnitzten Figuren Angkors bieten einen weiteren Blick auf Kleidung und Schmuck. Sie zeigen, wie reich ein Mensch oder eine heilige Gestalt in Stein dargestellt werden konnte. Tätowierung, Kostüm und Bildhauerei sind unterschiedliche Künste. Alle zeigen jedoch, welche Aufmerksamkeit das Aussehen des Körpers im kulturellen Leben der Khmer erhielt.
