Alaska ist die Heimat vieler indigener Völker, darunter Unangax, Alutiiq, Iñupiat, Yup'ik und Tlingit. Ihre Tätowierungen, Kleidung und zeremoniellen Künste haben jeweils eigene lokale Geschichten.
In Teilen der Region war das Tätowieren einst weit verbreitet. Eine Technik bestand darin, einen mit Farbe bedeckten Faden mit einer Nadel unter der Haut hindurchzuziehen. Die Muster konnten Schönheit ausdrücken oder Beziehungen und Lebensabschnitte kennzeichnen.
Lippenschmuck und fein genähte Kleidung aus Tierhäuten veränderten das Aussehen auf andere Weise. Die Herstellung der Kleidung beruhte auf demselben genauen Materialwissen, mit dem Menschen Boote und Ausrüstung für das Leben auf See bauten.
Porträts aus Unalaska und dem Prince William Sound zeigen auffällige Kopfbedeckungen, Schmuck und Kleidung. Zeremonielle Masken zeigen weitere Möglichkeiten, ein Gesicht zu verwandeln. Es handelt sich um unterschiedliche Traditionen, die durch ihre nördliche Lage verbunden sind, aber nie einen einheitlichen Stil Alaskas bildeten.
